Enten - wir sind nachhaltig!

Enten - wir sind nachhaltig!

Vom Bambusrohr zum Ladenschnatterer.

Dichter Bambuswald mit vergrößerter Ansicht dicker Bambusstämme
Das Material

Aus Bambus. Von Hand gemacht. Mit Charakter.

Alle unsere Enten werden aus Bambusholz gefertigt. Bambus wächst außergewöhnlich schnell nach und kann deshalb deutlich früher wieder genutzt werden als viele klassische Holzarten. Das macht ihn zu einem besonders nachhaltigen Rohstoff – und zu einer erfreulich vernünftigen Grundlage für völlig unvernünftige Enten.

Verarbeitet werden kräftige, dicke Bambusstämme. Die sehen im Wald noch recht ernst aus. Einige Arbeitsschritte später tragen sie Sonnenbrille, Lederhose oder Polizeimütze. So schnell kann eine solide Karriereplanung entgleisen.

Balinesische Kunsthandwerkerin bemalt und dekoriert Holzatten auf dem Fußboden
Handarbeit auf Bali: wenig Fabrikhalle, viel Geschick und erstaunlich viele Enten auf engem Raum.
Die Entstehung

In vier Schritten vom Bambusstamm zur Ente

Ganz ohne Fließband, dafür mit Handarbeit, Geduld und einer erstaunlichen Menge an Entenpersönlichkeit.

Dicke Bambusstämme in einem dichten Bambuswald 01

Die dicken Bambusstämme werden gefällt

Zuerst werden ausgewachsene, kräftige Bambusstämme ausgewählt und gefällt. Da Bambus sehr schnell nachwächst, liefert er laufend neues Material, ohne jahrzehntelang beleidigt im Wald herumstehen zu müssen.

Großer Haufen handgeschnitzter Enten-Rohkörper vor einer Werkstatt auf Bali 02

Der stehende Rohkörper wird geschnitzt

Aus dem Bambus entsteht die typische aufrecht stehende Grundform unserer Enten. Kopf, Schnabel, Hals, Körper, Beine und Füße werden von Hand herausgearbeitet. Noch ist sie modisch völlig unentschlossen – aber immerhin steht sie bereits auf eigenen Füßen.

Mehrere stehende Weihnachtsmann-Enten warten in Reihe auf Accessoires und Bemalung 03

Accessoires sorgen für die Karriere

Nun bekommt die Ente ihre Ausstattung: Hut, Werkzeug, Fass, Sportgerät, Uniform oder andere dringend notwendige Dinge. Unsere Weihnachtsmänner warten dabei geduldig in Reihe – vermutlich die einzige Situation, in der Enten freiwillig organisiert wirken.

Kunsthandwerkerin auf Bali bemalt stehende Holzatten und bringt Accessoires an 04

Zum Schluss kommt die Bemalung

Jede Ente wird von Hand bemalt und erhält dadurch ihren eigenen Ausdruck. Kleine Unterschiede sind kein Fehler, sondern der Beweis, dass hier Menschen gearbeitet haben. Danach darf die Ente trocknen – und kommt schließlich schnatternd in den Laden.

Handarbeit bei der Herstellung der Holzatten auf Bali
Echte Handarbeit

Die Werkstatt sieht anders aus als eine deutsche DIN-Norm es vermutlich geplant hätte.

Auf Bali wird traditionell häufig auf dem Boden gearbeitet. Dort werden die Enten bemalt, zusammengesetzt und mit ihren Accessoires ausgestattet. Was auf den ersten Blick improvisiert wirkt, ist eingespielte Handarbeit mit viel Erfahrung.

Jede Ente wandert dabei durch mehrere Hände. Geschnitzt, geschliffen, bemalt, dekoriert und kontrolliert – bis aus einem Stück Bambus ein Feuerwehrmann, Musiker, Fußballer oder Weihnachtsmann geworden ist.

Nachhaltig geschnattert

Schnell nachwachsender Bambus statt langsam wachsender Ausreden

Bambus zählt zu den besonders schnell wachsenden Pflanzen. Dadurch kann das Material in vergleichsweise kurzer Zeit erneut geerntet werden. Für unsere Enten bedeutet das: viel Charakter, echte Handarbeit und ein Rohstoff, bei dem Nachhaltigkeit nicht erst mit einem grünen Aufkleber beginnt.

Das Ergebnis

Keine Ente gleicht exakt der anderen. Zum Glück.

Holzstruktur, Schnitzarbeit und Bemalung können leicht variieren. Genau diese Unterschiede machen jede Ente zu einem handgefertigten Einzelstück. Wer absolute Gleichförmigkeit sucht, sollte vermutlich Schrauben kaufen.

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